Tommeks Musikwelt November 2013 über Astrum et Abyssum:

Nach ihren ersten Album „Ritual“ starten ASTRUM ET ABYSSUM in die zweite Runde. „Nebel in Mir“ ist eine geradlinige Weiterentwicklung des Debütalbums.

ASTRUM ET ABYSSUM ist eine Rockband, die mit metallischen und melodischen Einfluss überzeugt. Die deutschsprachigen Texte gehen unter die Haut und beziehen sich auf das reale Leben. Kurz gesagt, Die Songs treffen musikalisch und textlich mitten ins Herz!

Zu Beginn war ich ja skeptisch, als ich mir nur die Texte durchgelesen habe, aber als dann „Opfermoor“ anfing, schob ich alle Gedanken zur Seite. „Opfermoor“ rockt von Anfang an und der Refrain brannte sich in mein Gedächtnis. Der Song spiegelt meiner Meinung nach ein Feedback vom Leben wieder, wenn man zuviel verlangt.

Anschließend wird der Orient mit „1001 Nacht“ gerockt. Dahingegen wirkt der Text sehr gefühlsmäßig. Zwei Gegensätze die fantastisch miteinander harmonieren.

Die Stimme von Frontfrau Beate „Beaty“ Scherer überzeugte mich bei der „Schlangenbrut“. Eine eingängige Rockmelodie spiegelt den Text über Zusammenhalt und Verrat wieder.

Ein Thema, das jeden etwas angeht! „Ruf der Erde“ ist ein etwas ruhiger Song, der aber trotz Melo und Text hart zur Sache geht. An das Ende des Liedes muss ich mich noch gewöhnen, da habe ich ehrlich gedacht, mein Lappi wäre kaputt…

Wut.. Stolz... Neid... Hass… sind Worte die meistens in Situationen auftauchen, wo sie nicht hingehören. Wenn man es bemerkt ist es größtenteils zu spät. „Falscher Stolz“ thematisiert dies mit einem eindringenden rockigen Sound.

„Sieben Leben“ ist wieder ein ruhigerer Song. Ein Zitat aus dem Text beschreibt meiner Meinung nach den kompletten Song: „…die Hoffnung stirbt zu letzt. Es gibt immer einen Weg“.

Wie soll ich den nächsten Song nur beschreiben? „Schrei nach dir“ ist ein Rocksong der musikalisch als auch textlich emotional unter die Haut geht. Ich kann bei dem Lied nicht still sitzen und musste beim zweiten Mal hören sofort mitsingen.

„Maria“ ist musikalisch ganz nach meinem Geschmack. Etwas härter vom Gitarrensound und ein bebender Bass.

Abermals kommt danach ein ruhigerer Song um die Ecke „Weil sie anders sind“. Die Keyboard-Melodie ist sehr verträumt und dadurch dringt der Text besser ins Herz. Es geht um Menschen die nicht als „normal“ angesehen werden bzw. nicht in die Gesellschaft passen. Es „ergeben sich 1000 Fragen“, warum sie anders sind.

„Nebel in mir“ bzw. der Titelsong rockt die Platte nochmals zum Schluss, sowohl textlich als auch musikalisch. Beaty singt über den inneren Kampf mit sich selbst.



Das Fazit ist diesmal eine Memo an mich selbst: Lass dich niemals nur von den Texten täuschen. Es kann immer alles anders kommen!

„Nebel in mir“ von ASTRUM ET ABYSSUM steht ab sofort unter meinen Favoriten im Cd-Regal. Ich kann euch das Album nur empfehlen wenn ihr auf deutschrockige Texte steht, wo alle Emotionen vertreten sind.

Euer PowerKampfZwerg Sarah