allover-ffm-rock Juni 2010 über Astrum et Abyssum:

ASTRUM ET ABYSSUM ist nicht nur als Bandname recht außergewöhnlich, auch die drin steckende Musik hat da so einiges zu bieten. Das fängt schon mit Sängerin Beate Scherer an, die mit ihrem Organ mich nicht nur einmal an Doro erinnert. Das rockende "Drachenherz" ist schon eine kernige Nummer, die fein abgeht, die Riffs Gunther Schroth greifen richtig prima. Das Außergewöhnliche kehrt dann bei ""Dornennaht" zum ersten Mal so richtig ein, australische Klänge und mit dem Instrument Didgeridoo zu arbeiten ist schon mal richtig hörenswertes, doch dann wird die Nummer auch richtig rockend, die stampft cool und hat mit den klar erkennbaren Bass Läufen von Ralf Henkelmann starken Groove an Bord. Einen drückenden Stampfer haben die Mannheimer mit dem "Adler" an Bord, wobei die Stimme von Beate dem Ganzen einen warmen Touch verleiht. Das rituelle in "Vergessenes Land" und am Anfang von "Nacht ohne Zeugen" weckt Interesse und wenn das letzt genannte noch eine butterweiche Ballade ist, fühlt man sich bei der Musik von ASTRUM ET ABYSSUM richtig wohl. Ein weiters Schmankerl auf dieser CD ist für mich "Helden", das Stück geht um einiges flotter aus, erinnert mich in den Vocals wieder an Doro, die Keys kommen cool begleitend und so macht es Spaß. Beim "Seelenfänger" spielen wieder diese außergewöhnlichen Instrumente eine große Rolle, die immer wieder durch ihre Art und Weise verzaubern und dazu noch ein paar sanfte Piano/ Key Klänge machen den Mix perfekt. Mit "Abyssus" klingt intrumental das Album aus, an das man sich teilweise gewöhnen muss, aber immer wieder aufs neue fasziniert und das ist für die Mannheimer ein großer Plus Punkt.