Metal - World Nr. 58 Oktober 2009 über Thy Final Pain:

Erst denke ich nach, ob ich jetzt versehentlich Cannibal Corpse eingelegt habe, dann merke ich, dass es im Durchschnitt ein wenig langsam ist. Massiv rhythmischer Death Metal ist die Beschreibung von Thy Final Pain selbst. Es handelt sich dabei um ihre zweite Ausgabe. Überzeugt werde ich vor allem vom tighten Schlagzeugspiel und dem hinterlistigen Gesang, der zweistimmig genutzt wird und teils an Decide erinnert. Sehr erwähnenswert ist sicherlich "When angels die". Den Break bei Sekunde 55 die schleppenden Riffs und fiesen Taktwechsel werde ich nie wieder vergessen! Der darauf folgende Song enttäuscht ein wenig; "Schrei" am Anfang kommt zu sanft und auch die Gitarre langweilt, bevor das Stück endet, Lückenfüller. Denn es wird weiter geknüppelt, passende Breaks, wieder der zweistimmige Gesang, alles passt gut. "A bullet for reincarnation" haut dir ernsthaft die Birne weg! Achtung, Ohrwurmgefahr! Hätte ich "Of Life And Death", noch nicht, würde ich viel dafür geben die Scheibe schnell zu erhalten.